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Bitter macht fitter

Was früher giftige Pflanzen oder Pilze waren, ist heutzutage Wohlstandsernährung und Überfluss. Sie sind das Gift der heutigen Ernährung. Um Deine Verdauung wieder in Schwung zu bringen, helfen Bitterstoffe. Sie bringen Energie und Dynamik in Deine Verdauung.

Bittere Lebensmittel machen munter. Oder tot. Aber nur keine Sorge, Du hast einen genetischen Bitter-Schutz: Deine angeborene, niedrige Toleranz für alles Bittere. Das war früher lebensrettend. Viele giftige Pflanzen, Gemüse, Wurzeln und Pilze haben eine bittere Note.

Kleinkinder mögen häufig Gemüse nicht, das eine gewisse Menge Bitterstoffe enthält. (z.B. Brokkoli, Rosenkohl, einige Salate…). Viele Eltern ärgern sich daran und kämpfen gegen die Vorlieben der Kinder. Bringen wir diesen Kindern doch unser Verständnis entgegen, auch wenn wir uns selbst schon lange an diese Lebensmittel gewöhnt haben.

Bitter kann durchaus gefährlich sein. Doch die meisten erhältlichen Lebensmittel sind weit von dieser Gefährlichkeit entfernt. Die bittere Wahrheit ist: Durch bewusste Züchtungen hat man den Lebensmitteln ihre Bitterstoffe abtrainiert. «Die Konsumenten haben lieber Lebensmittel mit wenig Bitterstoffen…», heisst es. Klar, das stimmt natürlich. Kinder mögen auch meist lieber Süssigkeiten. Doch damit haben wir uns ein Eigentor geschossen.

Wie schon Paracelsus wusste: «Die Menge bestimmt, ob Gift oder Heilmittel». Darum trau Dich doch für einen Ausflug in die Welt der Bitterstoffe – für Dich und Deine Gesundheit.

Bitter macht fitter.

Ausser Du übertreibst es.

Garten Tipp: Wenn Du auf Deinem Kompost wie von Zauberhand haufenwiese Zucchini, Gurken oder Kürbisse hast… dann lohnt es sich, das vermeintlich gesunde Gemüse auf Probe zu verkosten. Schmeckt es ziemlich bitter, lass die Finger davon und lass lieber auf dem Kompost liegen. Es ist zum Verzehr nicht geeignet. Vergiftungsgefahr!  

Mit Rucola, Löwenzahn, Endivie, Chicorée und Co., kannst Du Dir und Deiner Gesundheit viel Gutes tun. Denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Du von Bitterstoffen profitieren kannst. Wieso? In Mitteleuropa herrscht eine gewisse Lebensqualität. Hier lässt man es sich durchaus mal gut gehen. Schlemmen, geniessen, faulenzen… «das habe ich mir verdient».

Entspannung in allen Ehren, doch auch hier kannst Du es übertreiben. So haben ca. 80% der Menschen in unseren Breitengraden eine «schlechte» Verdauung. Das kann zwischen Verstopfung und Durchfall alles heissen. Vor allem bei den Wohlstandskrankheiten ist es so, dass die Gedärme einfach oft «chillen». Anstelle straff und knackig zu arbeiten, hängen Magen und Darm in den Seilen. Dann gib Dir selbst «bitter». Das wird Dir nicht «bitter zu stehen kommen», sondern das hast Du «bitter nötig».

Quäl Dich nicht bis aufs «bitterste», aber erlaub Dir doch mal den einen oder andere kulinarischen Ausflug.

Tipp: Rucola schmeck lecker als Salat, Beilage oder auf Pizza, Paste, als Pesto etc.

Die «bittere Note» verleiht den Speisen und auch Deiner Verdauung einen gewissen «Pepp».

 

Bitter macht glücklich

Bitter (und Sauer) machen ja bekanntlich glücklich.

Ein Grund dafür ist die «Überwindung». Du hast Dich dazu gebracht, auch das Bittere und Saure zu essen. Yeah! Du hast es geschafft! Überwindung gibt den meisten Menschen einen gewissen Schub, ein positives Glücksgefühl. Wie bei jedem Erfolgs – Erlebnis, werden Glückshormone ausgeschüttet.

Eine andere Ursache ist der der körperliche Effekt: bittere Lebensmittel regen die Verdauung an. Kaum hast Du eine bittere Note im Mund, kurbelt Dein Körper die Verdauungs – Säfte an. Das erhöht den Stoffwechsel => mehr Stoffwechsel, mehr freie Energie und Gefühl von Vitalität => das macht glücklich.

In diesem Sinne, Dir eine gesunde Verdauung

Bitter sei Dank,

 

Josef