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Geld zurück?

Aus aktuellen Anlässen, sowie auch zum Andenken an die tragischen Geschehnisse vor 10 Jahren, schreibe ich etwas zum Thema Geld. Ich darf ganz ehrlich sein: ich gehe davon aus, dass hinter 9/11 einiges mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Die Kunst, Unmengen von heiklen Daten verschwinden zu lassen, während die ganze Welt zuschaut, ist beinahe unfassbar oder verrückt. Verrückt im wahrsten Sinne des Wortes: „ver“ – „rückt“. Ich spiele hier auf das menschenleere, evakuierte World-Trade-Center 5 an, das Backup-Börsendaten enthielt. WTC 5 stürzte noch vor den Türmen ein, obwohl es keinen Kratzer abbekommen hatte. So schnell ist Geld vernichtet – Geld zurück gibt’s hier nicht. Doch 9/11 ist nicht mein heutiges Thema.

Ich weiss, Geld ist nicht jederfrau/manns Lieblingsthema. Logisch, die meisten Menschen hätten schon gerne viel Geld, oder mehr Geld, oder einfach Geld. Aber wer nimmt sich schon die Zeit und macht sich die Mühe, sich tiefer mit der Thematik Geld zu befassen? Leider nur wenige. Wieso leider?
Mehr denn je scheint es in unserer modernen Geld – Wirtschaft zu kriseln. Island, Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien… und die Schweiz mittendrin. Mittendrin statt nur dabei, das trifft es hier genau. Denn obwohl wir uns hier klar vom restlichen Europa abtrennen können (Schweizer Franken, keine EU – Mitgliedschaft…), sind wir dennoch keine Insel. Die heutige Wirtschaft ist vernetzt, und wenn der Euro kriselt, jubelt meist der Schweizer Franken, doch längerfristig bringt das eine Menge Probleme mit sich.

Was könnte uns denn passieren? Nun ja, um diese Frage beantworten zu können, müssen wir zuerst etwas mehr Distanz zum Thema Geld bekommen. Geld gibt es ja schon eine ganz Weile, doch was können wir daraus lernen? Im Schnelldurchlauf: Früher tauschte man Leistungen und Waren, irgendwann gab‘s Salz und Gold oder andere Wertgegenstände, später wurden Münzen geprägt und irgendwann Geldnoten gedruckt. Die Zeiten, in denen die Banknoten aber mit „realem“ Gegenwert abgesichert werden (z.B. Gold), sind längst vorbei. Solange das Vertrauen in eine Währung vorhanden ist, können Banknoten gedruckt werden oder sie erscheinen als hübsche Zahl auf dem Computer. Banken können Kredite vergeben und Staaten können sich tief verschulden. Solange die Menschen an den Erfolg und die Zukunft glauben, geht’s weiter. Was heisst das für uns?
Nun ja, salopp formuliert gibt’s viel zu viel Geld auf der Welt. Grob geschätzt 100mal zu viel. Oder anders formuliert: Wenn alle Menschen auf der Welt, alles Geld aus den Sparkonten, Pensionskassen, Altersguthaben, Aktien, Wertschriften usw. beziehen würden, gäbe es 100mal zu wenig Geld. Oder anders formuliert: der ursprüngliche Wert, der in den Auszügen der Banken erscheint, hätte nur noch 1% des Wertes und 99% Verlust. Das ist aber lediglich eine Schätzung, es könnte noch viel schlechter sein. Das „zu viel“ an Geld gab‘s nämlich nur auf dem Papier oder auf dem Computer.
Ich will hier nicht den „Teufel“ an die Wand malen, aber wir haben ein ernsthaftes Problem. Wir glauben an den Wert des Geldes, doch der Wert des Geldes ist abhängig von unserem „Glauben“. Die Prognose für die Zukunft unseres Geldes ist nicht rosig. Geld zurück gibt’s dann nicht.
Ich möchte auch in dieser Hinsicht ganz offen sprechen. Alle Währungen der Vergangenheit sind gescheitert. Ich hab ja die Weltkriege nicht miterlebt. Doch diesen Sommer war ich in einem kleinen Kloster, indem es eine Ausstellung über das letzte Jahrhundert gab. Dort hab ich zum ersten Mal reale Geldscheine aus jener Zeit gesehen. Unter anderem einen 10 Billionen Mark – Schein. Das sind 10000000000000 Mark. Und was konnte man sich dafür kaufen? Nix, oder halt fast nix. Ich meinte, für ein Bonbon hätte es nicht gereicht. Verrückt, oder?

Ich komme zurück auf meine ursprüngliche Frage: Was könnte uns passieren?
Die Sachlage ist so, das alles darauf hindeutet, dass so ein extremer Werteverlust erneut stattfindet. Vielleicht bereits morgen, vielleicht 2012, vielleicht später. Vielleicht erholt sich alles nochmals kräftig und geht dann später zu Bruch. Irgendwann wird was passieren. Die Staaten der ganzen Welt haben viel zu hohe Schulden, Geldanlagen sind viel zu undurchsichtig und die Geldmenge ist einfach jenseits von Gut und Böse. Irgendwann fällt dieses Kartenhaus zusammen.
Interessante Informationen gibt’s auch als Video z.B. unter:
http://www.alpenparlament.tv/playlist/270-das-spiel-ist-aus-wir-muessen-neu-starten

Doch was kann ich, was kannst Du tun? Im Aktienjargon würde man von „diversifizieren“ sprechen, oder zu Deutsch: Setz nicht alles auf die gleiche Karte. Brauche den gesunden Menschenverstand und Deine Intuition.

Geh durch Dein Leben und frag dich ab und zu: wie können andere von mir profitieren, was habe ich zu geben und zu bieten, was von anderen gewünscht wird?

Eine von mir gerne gegebene Empfehlung ist auch, sich mit der Natur zu beschäftigen. Die Natur ist in sehr vielen Bereichen ein guter Ratgeber. Hingegen ist Angst diesbezüglich ein schlechter Ratgeber. Befürchtungen, Unsicherheit, Zweifel, Bedenken… davon kriegen wir graue Haare und schlechte Laune. Ernsthaft, Angst kostet uns Lebendigkeit und Freude, kostet uns Freiheit und Liebe. Darum ist es äusserst sinnvoll, sich
1. Dessen bewusst zu sein, und
2. Etwas dagegen zu unternehmen, einen neuen Umgang mit Angst zu trainieren.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle auf meinen nächsten Feuerlauf aufmerksam machen, aktuell am 22. / 23. Oktober 2011
(siehe auch: https://www.josefbenz.ch/feuerlaufen.html)
Weil Du das Unmögliche tun kannst, ist alles möglich – ein Feuerlauf macht dir das auf eindrückliche Weise bewusst – Das ist es, was ich Dir gerne zeigen möchte.

In diesem Sinne,

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