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Der Weg zur Berufung

Ich möchte in diesem Newsletter einige sehr persönliche Gedanken mit Dir teilen. Ich bin kein sehr religiöser Mensch mehr. Ich bin eher wissenschaftlich skeptisch, als gläubig. Dennoch, oder gerade deshalb, habe ich eine enge Bindung und Beziehung mit dem Gott, dem Göttlichen, dem Absoluten, dem Perfekten, dem Ursprung des Seins. Etwas, was ich als die allem innewohnende, aus sich selbst bestehende, höhere Einheit beschreiben würde.

Als ich noch klein war, hatte ich eine enge Bindung zu meiner Grossmutter. Sie lebte in meinem Elternhaus zusammen mit der ganzen Familie. Sie war mir wichtig, auch wenn ich das damals nicht so bewusst erlebt habe. Auf jeden Fall hat sie mich in vielen Dingen geprägt, einfach durch ihre Lebensgeschichte, durch ihre Art, durch wer sie war. Sie war ein sehr religiöser Mensch. Sie sprach viele Male über das Ende der Welt, den Tag des jüngsten Gerichts, die dreitägige Finsternis, den Himmel und die Hölle. Das machte mir damals ziemlich Angst. Es ergab sich, dass ich sie einmal fragte, was man im Himmel denn so macht, den ganzen lieben langen Tag lang. Ihre Antwort war natürlich: Gott loben und preisen, Ihm (oder Ihr?) dienen. (Ich bleibe aus Gründen der Einfachheit bei der männlichen Form von „Gott“, weil das meine damalige Vorstellung am genauesten widerspiegelt). Nun ja, ich darf wohl gestehen, das klang überhaupt nicht cool, gar nicht motivierend oder interessant. Den ganzen Tag lang Gott loben, preisen, ihm dienen. Das klang überhaupt nicht erstrebenswert, sondern höchst langweilig. Mit diesen Aussichten hatte ich keine Lust, in den Himmel zu kommen. Wirklich, ich konnte mich mit dieser Vorstellung gar nicht anfreunden. In meinem Kopf malte ich mir aus, wie dass dann wäre, so zu dienen, die ganze Zeit. Erschwerend kam noch hinzu, dass dies in alle Ewigkeit so weitergehen sollte. Das konnte ich wahrlich gar nicht gebrauchen. In alle Ewigkeit, für immer, nonstop, aus die Maus, nix mehr mit Spielen, Fernsehen, Streiten, rausgehen… nur noch mit der Harfe dasitzend Liedlein spielen und singen und dazu auch noch fröhlich, glücklich und dankbar sein – IN ALLE EWIGKEIT! Diese Vorstellung widerstrebte mir aufs innerste, ich wehrte mich dagegen, doch es schien aussichtslos. Verdammt in alle Ewigkeit – Verdammt als Diener Gottes mit einem Lächeln im Gesicht.

Genau heute hatte ich diesbezüglich eine Erleuchtung. Ich fühlte mich ziemlich energielos, ausgepowert und müde. Aus diesem Grund bin ich auch ins Heilbad gegangen, Wellness für mich, Energie tanken. Als ich also so im warmen, sprudelnden Wasser lag, konnte ich all das loslassen und völlig entspannen. Der kalte Regen, halb Schnee, klatschte mir sanft aufs Gesicht. Ein überaus prickelndes, wohltuendes Gefühl der Freude. Da sprach ich wieder einmal ein paar ernste Worte mit Gott. Ich jammerte: Nun ja, ich sagte, dass ich genug hätte vom „Kämpfen“, vom „mir Sorgen machen“, vom „Grübeln“ und vor der Unzufriedenheit. Ich sagte, dass ich bereit bin, tiefer und klarer loszulassen, um meine Berufung zu erfüllen. Dass ich bereit bin, das zu tun, wozu ich hier bin, was auch immer es sei. Ich bin bereit, das zu tun, was die universelle Dynamik, der grosse Plan für mich vorsieht. Alles zu tun, was in meiner Macht steht, um anderen zu dienen, der göttlichen Natur zu dienen. Ich sagte, alles was ich wirklich will, ist, meinem Herz zu folgen und zu geben.

Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich erinnerte mich an meine Kindheit, an die Gespräche mit meiner Grossmutter, an den Himmel und was es dort so zu tun gibt. Ist schon amüsant, aber das mit dem loben, preisen und dienen erschien mir schlagartig in einem neuen Licht. Die himmlische Aufgabe ist hier. Die himmlische Aufgabe ist jetzt. Und die Aufgabe ist ziemlich genau das Gegenteil von dem, was ich ursprünglich dachte. Denn es geht nicht darum, einem alten, fremden Mann zu gehorchen und zu dienen. Es geht darum, Deinem Herz zu folgen und das zu tun, wozu du berufen bist. Es geht darum, ob schwierig oder einfach, dich selbst zu erfüllen, dich selbst so voller Liebe sein zu lassen, dass du geben möchtest. Nicht weil du es sollst, oder es geschrieben steht, oder es gut und richtig und edel und klug ist. Nein. Das ist sicherlich rühmlich und ok. Aber solange dein Herz nicht im Mittelpunkt steht, ist es lediglich eine nette Geste. Es geht nämlich um Dich, darum, was dir im Endeffekt wirklich gut tut. Und das hat immer mit dir zu tun, mit deinen Träumen, mit deiner Inspiration. Deine Aufgabe, Deine Berufung, kommt aus dir heraus, wächst und verändert sich mit Dir. Und das ist das Perfekte an dieser Geschichte. Doch wie findest du heraus, was deine Berufung ist, was du wirklich willst und was dir gut tut?

Diesbezüglich gibt viele Möglichkeiten, Antworten zu finden. Sei es in einer Therapie – Sitzung wie Clearing, in einem Seminar, in persönlicher Stille und Meditation, in Gesprächen mit anderen oder sonstwo. Deine Berufung kann genau das sein, was du bereits machst, oder etwas anderes. Nur du kannst es wissen, ob du deinem Ziel näherkommst.
Doch es gibt nützliche Hilfsmittel und Werkzeuge, welche du dir aneignen und üben kannst. Eine sehr einfache Methode habe ich in meinem letzten Newsletter (Probiers mal mit Natur) angesprochen: den Muskeltest. Der Muskeltest basiert kurz gesagt auf dem Zusammenhang zwischen Energie / Chi / Prana und deinen Muskeln. Je mehr Energie deine Muskeln bekommen, desto stärker sind sie. Soweit ganz einleuchtend, oder? Nun, Muskeln bekommen am meisten Energie, wenn der Energiefluss möglichst ungestört und klar ist. Und das ist der Fall, wenn du bewusst oder unbewusst Ja sagst (siehe Newsletter: die Kraft des Ja).

Beispielsweise möchtest du wissen, ob dir dieses Lebensmittel oder Medikament gut tut. Oder ob dies oder das besser für dich ist. Du kannst mit dieser Methode Kontakt zu den unsichtbaren Dimensionen herstellen und höheres Wissen „anzapfen“. In vielen solcher oder ähnlicher Fragen kann dir der Muskeltest nützlich sein. Wenn du von dieser Vielfalt an Möglichkeiten profitieren möchtest, lade ich dich herzlich zu meinem nächsten Workshop ein – Muskeltest: Hilfe zur Selbsthilfe.

Würde mich natürlich freuen, dich bei dieser (oder anderer) Gelegehenheit wieder einmal zu sehen.

In diesem Sinne, teste oder höre auf dein Bauchgefühl, ob dir das gut täte

Josef